Hallo, willkommen bei »Waldorfschule im Wahlkampf«!

Am 20. Februar sind Wahlen in Hamburg.
Wir wollen von den Parteien wissen, wie sie sich in Bezug auf Waldorfeinrichtungen positionieren.

Auf dieser Website stellen wir die Kernfragen; wir berichten, wann wir mit wem Antworten finden wollen und wie die Antworten lauten.

Verteidigen wir die freie Schulwahl! Suchen wir das Gespräch mit Politikern!

Wahlurne

Wahlentscheidung

Für die Eltern einer Schule in freier Trägerschaft ist es sehr hilfreich zu erfahren, wie die einzelnen Parteien zur schulischen Finanzhilfe stellen. Wollen sie den bisherigen Satz von 85% beibehalten, wollen sie ihn kürzen?

Mehr lesen

Schulfrieden nach Gastschulabkommen?

Bildungsbehörde und Schulen in freier Trägerschaft verständigen sich auf Umsetzung.
Die Pressestelle der Behörde für Schule und Berufsbildung veröffentlichte am 11.02.2011 eine Presseerklärung ...

Mehr lesen

Aussagen der Politik

  • “An der 85-Prozent- bzw. – im Bereich der sonderpädagogischen Förderung – 100-Prozent-Regelung wollen wir grundsätzlich festhalten.” – Nicole Baumgarten
    GAL

  • “Grundsätzlich unterstützen wir den grenzüberschreitenden Schulbesuch von Schülerinnen und Schülern sowohl im Bereich der staatlichen Schulen als auch im Bereich der Schulen in freier Trägerschaft.” – Nicole Baumgarten
    GAL

  • “Nicht wenige (staatlich finanzierte) Privatschulen stellen sich gerne als bessere Bildungsalternative zum staatlichen Schulwesen dar und entziehen diesem dabei Finanzmittel.” – Dora Heyenn
    Fraktionsvorsitzende DIE LINKE

  • “DIE LINKE unterstützt den grenzüberschreitenden Schulbesuch. Dennoch: Die Höhe der Zahlungen ist ein Hohn; 12 Millionen Euro entsprechen noch immer keinem angemessenen Ausgleich für die Kosten.” – Dora Heyenn
    Fraktionsvorsitzende DIE LINKE

  • “Die Finanzhilfe ist in den letzten Jahren schrittweise gesteigert worden und erreicht 2011 einen Satz von 85%. Wir sehen bei diesem Finanzierungsgrundsatz keinen Änderungsbedarf.” – Gregor Jaecke
    Landesgeschäftsführer der CDU

  • “Was die Finanzierung der SchülerInnen aus Schleswig-Holstein betrifft, die bereits Hamburger Schulen in freier Trägerschaft besuchen, setzen wir uns für eine vernünftige Übergangslösung ein.” – Nicole Baumgarten
    GAL

  • “Wir treten grundsätzlich für die Freizügigkeit im Schulbesuch über Landesgrenzen hinweg ein.” – Michael Neumann
    Fraktionsvorsitzender SPD

  • “Wir stehen zu der vereinbarten Finanzhilfe von 85 Prozent der staatlichen Schülerjahreskosten.” – Michael Neumann
    Fraktionsvorsitzender SPD

  • “Wir halten in den Fällen Sonderlösungen für notwendig, in denen Schülerinnen und Schülern keine Alternativangebote in Schleswig-Holstein zur Verfügung stehen und in denen der Hamburger Arbeitsmarkt besonderen Bedarf hat.” – Gregor Jaecke
    Landesgeschäftsführer der CDU

  • “Während Hamburg den Privatschulen 85 Prozent zugebilligt werden, sind es in Berlin lediglich 52 bis 67 Prozent und in Baden Württemberg ca. 70 Prozent. DIE LINKE plädiert für eine Rückführung in Hamburg auf 70 Prozent.” – Dora Heyenn
    Fraktionsvorsitzende DIE LINKE

  • “Die steigende Nachfrage nach Plätzen durch Hamburgs Eltern sind Beweis für den qualitativ hochwertigen Anspruch dieser Schulen und den Bedarf nach grundgesetzlich gesicherten Wahlmöglichkeiten im Schulbereich.” – Gregor Jaecke
    Landesgeschäftsführer der CDU

  • “Die Ergänzungsschulen sind insbesondere im berufsbildenden Bereich eine Bereicherung, da sie Schulformen und Ausbildungsgänge anbieten, die das hamburgische staatliche Schulsystem nicht oder in der jeweiligen Form nicht kennt.” – Michael Neumann
    Fraktionsvorsitzender SPD

  • “Privatschulen haben einen festen und anerkannten Platz im Hamburger Schulsystem ... das erkennen wir ausdrücklich an.” – Michael Neumann
    Fraktionsvorsitzender SPD

  • “Es ist unstrittig, dass private Schulen wichtige Anstöße für die Entwicklung des Bildungswesens leisten können. Es gibt allerdings auch viele innovative Schulen, die zeigen, dass man keine freien Träger braucht, um gute Schule für alle Kinder zu machen.” – Dora Heyenn
    Fraktionsvorsitzende DIE LINKE